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19. Juli 2026

Freiwillige Förderkurse (kostenfrei)

Ab dem 22. September 2026 bieten wir jeden Dienstag nach Unterrichtsschluss 90 Minuten gezielte Unterstützung in Mathe, Deutsch und Englisch an. Das Angebot findet in kleinen Gruppen direkt in der Schule statt. Das Angebot richtet sich an Schüler:innen von der 7. bis zur 10. Klasse mit BuT-Anspruch. Die Kurse sind komplett kostenfrei. Anmeldefrist: ab sofort – Plätze sind begrenzt. Jetzt informieren und anmelden: www.startchancen.com/anmeldung.
19. Juli 2026

Deutsch-Türkischer Lesewettbewerb an der GEHW

Sprache verbindet – und Literatur schafft Begegnungen. Unter diesem Gedanken fand am 6. Juli 2026 der deutsch-türkische Lesewettbewerb an der Gesamtschule Holweide statt. Die Veranstaltung wurde von Kevser Korkmaz im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes gemeinsam mit weiteren Referendarinnen des ZfsL Köln initiiert und organisiert. Ziel war es, die türkische Sprache und Literatur erlebbar zu machen, die Vorlesekompetenz der Schüler*innen zu stärken und vor allem einen schulübergreifenden Austausch zu ermöglichen. Erstmals kamen die Türkischkurse des 9. Jahrgangs der Gesamtschule Holweide, der Trude-Herr-Gesamtschule, der Ferdinand-Lassalle-Realschule und der Lise-Meitner-Gesamtschule zu einer gemeinsamen Veranstaltung zusammen. Bereits vor Beginn des Wettbewerbs kamen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und lernten sich über die Schulgrenzen hinweg kennen. So entstand eine offene und wertschätzende Atmosphäre, in der Sprache nicht nur gelernt, sondern gemeinsam gelebt wurde. Im Wettbewerb präsentierten 21 Schüler*innen ausgewählte türkische Gedichte vor einer Jury und einem interessierten Publikum. Mit viel Ausdruck, Bühnenpräsenz und persönlichem Engagement zeigten sie eindrucksvoll, wie Literatur Menschen berühren und verbinden kann. Ein besonderer Erfolg für die Gesamtschule Holweide war der 3. Platz unserer Schülerin Fatma Güven, die die Jury mit ihrem ausdrucksstarken Vortrag überzeugte. Die Erstplatzierten wurden mit Wunschgutscheinen und Schreibutensilien ausgezeichnet, alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistung. Der Lesewettbewerb war damit weit mehr als ein Vorlesewettbewerb. Er setzte ein Zeichen für Mehrsprachigkeit, kulturelle Vielfalt und gelebte Zusammenarbeit zwischen Schulen. Solche Begegnungen schaffen Verbindungen, stärken das Selbstvertrauen junger Menschen und zeigen, wie Schule über den Unterricht hinaus zu einem Ort des Dialogs und der Gemeinschaft werden kann. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Schulen, der Jury sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt zudem Elif Yüksel, die die Planung, Organisation und Durchführung des Lesewettbewerbs begleitet und unterstützt hat. Kevser Korkmaz
17. Juli 2026

Abschiedsbrief

Liebe Schulgemeinde, das Schuljahr 2025/2026 ist zu Ende. Es war das Jahr unseres 50-jährigen Jubiläums mit einem wunderschönen Sommerfest, einem würdigen Festakt und vielen Veranstaltungen im Rahmen unserer Pädagogischen Reihe. Wir blicken zurück auf ein weiteres Jahr vieler schulischer Erfolge mit 10er-Abschlüssen und dem Abitur und den entsprechenden festlichen Abschlussfeiern. Für mich war es mein letztes Schuljahr, das siebte als Schulleiterin der Gesamtschule Holweide. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mich bei dieser Aufgabe unterstützt haben und mir immer wieder Mut gemacht haben, neue Herausforderungen, an denen es nicht mangelte, anzunehmen und bestenfalls zu bewältigen. Ich wünsche mir, dass die Schule schon sehr bald wieder ein vollständiges Schulleitungsteam hat und das große Schiff kraftvoll und zuversichtlich die Fahrt wieder aufnehmen kann. Jetzt steht aber erst einmal die wohlverdiente Sommerpause an. Eine Zeit, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. Nutzen Sie / nutzt die Zeit, um neue Leidenschaften zu verfolgen, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Das werde ich jetzt auch tun!!! Mit den herzlichsten Grüßen Ihre/eure Kiki Dohle
14. Juli 2026

Erfolgreiche DELF-Prüfungen – Félicitations!

Wir gratulieren unseren 12 Schüler*innen der Jahrgänge 8, 9 und 12, die dieses Schuljahr an den DELF-Prüfungen teilgenommen haben, ganz herzlich zum bestandenen Sprachzertifikat.  Das DELF (Diplôme d'Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachzertifikat des französischen Bildungsministeriums. Es bescheinigt die Französischkenntnisse auf verschiedenen Niveaustufen und kann bei Bewerbungen, im Studium oder im Berufsleben von großem Vorteil sein.  In den Niveaustufen A1, A2 sowie B1 stellten unsere Französischschüler*innen sehr gute Kenntnisse beim Sprechen, Schreiben, Hörverstehen und Leseverstehen unter Beweis. Die schriftlichen Prüfungen fanden an unserer Schule statt - für die mündlichen Prüfungen machten sich die Schüler*innen sogar auf den Weg zum Institut français, zum Gymnasium Kreuzgasse und zum Gymnasium Schaurtestraße, um dort mit 'echten' Muttersprachler*innen kurze Gespräche und Rollenspiele durchzuführen. Dazu gehört viel Engagement und Mut und es ist eine ganz besondere Erfahrung! Wir sind stolz auf die tollen Leistungen unserer Schüler*innen und hoffen, dass sich auch viele andere Französischlernende für die Teilnahme an den DELF-Prüfungen entscheiden. Es lohnt sich – eine großartige Möglichkeit, die eigenen Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen und ein weltweit anerkanntes Zertifikat zu erwerben!
14. Juli 2026

Exkursion zur Kirche St. Engelbert

Im Rahmen des Musikunterrichts der Einführungsphase (EF) zum Thema Barock unternahmen die Musikkurse am Montag, 6. Juli, eine Exkursion zur Kirche St. Engelbert in Köln-Riehl. Vor Ort stand die Orgel, das zentrale Instrument der Barockzeit, im Mittelpunkt der Erkundung. Unter fachkundiger Anleitung von unserem Musiklehrer Jonas Ehmer erhielten die Schüler*innen spannende Einblicke in den Aufbau und die Funktionsweise der Orgel sowie in ihre Bedeutung für Konzerte und Gottesdienste. Für viele war es eine ganz neue Erfahrung, den besonderen, vielschichtigen Klang dieses Instruments live zu erleben. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, die Orgel selbst auszuprobieren und unterschiedliche Klangfarben zu entdecken. Zum Abschluss spielte Jonas Ehmer einige Stücke vor und demonstrierte eindrucksvoll die musikalischen Möglichkeiten des Instruments. Exkursionen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, da sie theoretische Inhalte erlebbar machen und nachhaltige Lernerfahrungen ermöglichen. Durch die direkte Begegnung mit historischen Instrumenten und authentischen Lernorten wird Musik nicht nur verstanden, sondern auch sinnlich erfahrbar.
13. Juli 2026

Der zerbrochne Krug

Mit unserer gesamten Stufe besuchten wir Ende Juni eine Neuinterpretation von Der zerbrochne Krug. Das Theaterstück griff den bekannten Klassiker von Heinrich von Kleist auf, setzte jedoch neue Schwerpunkte. Besonders auffällig war die feministische und gesellschaftskritische Inszenierung, die die Rolle von Frauen sowie Ungerechtigkeiten innerhalb der Justiz in den Mittelpunkt stellte. Das Konzept der Aufführung bestand darin, aktuelle Missstände im Justizsystem mit dem Justizapparat aus Kleists Drama zu vergleichen. Obwohl dieser zur Zeit Kleists (1777-1811) als modern galt, zeigte die Inszenierung, dass viele Probleme wie Machtmissbrauch oder fehlende Gerechtigkeit auch heute noch bestehen. Eine Besonderheit der Inszenierung war, dass die Auflösung des eigentlichen Falls bereits zu Beginn gezeigt wurde. Dadurch lag der Fokus nicht auf der Frage, wer den Krug zerbrochen hatte, sondern darauf, wie die Wahrheit im Verlauf der Gerichtsverhandlung verschleiert oder ans Licht gebracht wurde. Außerdem bestand das Ensemble lediglich aus vier Schauspieler:innen, die mithilfe verschiedener Kostüme und kleiner Veränderungen in unterschiedliche Rollen schlüpften. Dies gelang überzeugend und machte die Aufführung abwechslungsreich. Das Bühnenbild war bewusst minimalistisch gestaltet und wirkte gleichzeitig altertümlich. Dadurch lag der Fokus weniger auf der Ausstattung als auf den Figuren und ihrer Wirkung. Die schlichte Kulisse unterstützte die Handlung und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Konflikte und Botschaften des Stücks. Auch die Sprache trug zum Gelingen der Inszenierung bei. Die Schauspieler:innen fanden ein gelungenes Mittelmaß zwischen der altertümlichen Sprache des Originals und einer modernen, gut verständlichen Ausdrucksweise. Dadurch blieb der Charakter des Werkes erhalten, ohne dass das Verständnis erschwert wurde. Auffällig war außerdem, dass die Rolle der Gerichtsrätin Walter mit einem Akzent gesprochen wurde. Dies unterstrich ihre Rolle als außenstehende und unabhängige Person im Bezug zur Dorfgemeinschaft. Besonders gelungen war die Verbindung zur heutigen Zeit. Obwohl Der zerbrochene Krug vor über 200 Jahren geschrieben wurde, wurden aktuelle Bezüge zur Justiz hergestellt. Das Stück regte zum Nachdenken darüber an, dass auch heute noch nicht jeder Mensch vor Gericht die gleichen Chancen hat und dass Machtpositionen den Ausgang von Verfahren beeinflussen können. Diese Kritik machte deutlich, dass Fragen nach Gerechtigkeit und Gleichberechtigung weiterhin aktuell sind. Kritisch zu bewerten ist jedoch der Umgang mit den Themen Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Belästigung. Diese wurden stellenweise verharmlosend dargestellt und an anderen Stellen sehr direkt und aggressiv inszeniert. Da sich die Aufführung an Schüler:innen richtete, wäre eine Triggerwarnung im Vorfeld sinnvoll gewesen. Gerade bei solch sensiblen Themen sollte Rücksicht auf mögliche Betroffene genommen werden. Insgesamt war die Aufführung modern, spannend und zum Nachdenken anregend. Die neue Interpretation verlieh dem klassischen Werk eine aktuelle Bedeutung und zeigte, dass Themen wie Machtmissbrauch, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit auch heute noch eine wichtige Rolle spielen. Trotz einzelner kritischer Aspekte, insbesondere im Umgang mit sensiblen Themen, war der Theaterbesuch eine interessante Erfahrung für unsere gesamte Stufe. Veras GK Deutsch Q1 
3. Juli 2026

10 Jahre Schüler*innenaustausch Istanbul

Vom 16. bis 23. Juni waren 17 Schüler*innen des 9. Jahrgangs in Istanbul unterwegs – mit dem Projekt RE:style – Fashion without borders. Schon in den ersten Tagen wurde klar: Hier ging es nicht nur um ein spannendes Programm, sondern auch ums echte Kennenlernen. Die Jugendlichen wohnten bei Gastfamilien und konnten so den Alltag, die Kultur und das Leben vor Ort hautnah erleben. Gemeinsam wurde gegessen, gelacht und geplaudert – und ganz nebenbei zeigte sich: Ein gutes Frühstück verbindet einfach überall. Das Projekt startete mit einem kreativen Einstieg rund um das Thema Mode. Die Gruppe lernte zunächst die Schule kennen, tauschte sich in einer Kennenlernrunde aus und bastelte anschließend Outfits aus Zeitungen. Die selbstgebauten Looks wurden bei einer kleinen Modenschau auf dem Flur präsentiert – mit viel Applaus, Spaß und jeder Menge Papier-Style. Ein besonders eindrucksvoller Tag führte die Gruppe auf die europäische Seite Istanbuls. Auf dem Programm standen der Topkapı-Palast, eine Moschee und der Große Basar. Der Tag begann früh und endete mit vielen Schritten, aber auch mit vielen Eindrücken: beeindruckende Gebäude, ein schöner Blick aufs Meer und natürlich der bunte Basar, auf dem es wirklich alles gab – von Seife bis Handtaschen. Außerdem setzten sich die Schüler*innen mit Fake-Produkten und dem damit verbundenen Hype auseinander. Im Großen Basar führten sie Interviews und bekamen dabei spannende Einblicke in Handel, Herstellung und Konsum. Auch Kunst und Nachhaltigkeit kamen nicht zu kurz. Im Istanbul Modern beschäftigten sich die Jugendlichen in einem Workshop mit Upcycling und Recycling und stellten sogar eigenes Papier her. Anschließend ging es weiter über die Istiklal-Straße – ein Spaziergang, der Großstadtgefühl und gutes Wetter perfekt verband. Am Samstag stand ein Ausflug nach Şile an den Strand auf dem Plan. Nach einem Frühstück mit Meerblick lernte die Gruppe den berühmten Şile-Stoff kennen, der nur dort in Handarbeit hergestellt wird. Danach wurde der Stoff im Meer gewaschen, bevor der Nachmittag mit Volleyball, Strand und einem Mittagessen im Restaurant weiterging. Selbst die Rückfahrt war so entspannt, dass fast alle eingeschlafen sind – ein ziemlich sicheres Zeichen für einen gelungenen Tag. Auch der Besuch an einer Berufsschule für Design und Mode sorgte für spannende Einblicke. Dort wurde erneut kreativ gearbeitet und aus Magazinen Mode entworfen. Am Abend wartete dann noch ein echtes Highlight: eine Feier auf einer Yacht mit Modenschau. Am letzten Tag reflektierten die Schüler*innen in Gruppen ihre Erfahrungen, Vorurteile und Lieblingsmomente des Austauschs. Danach blieb noch Zeit für gemeinsame Stunden, bevor es schließlich zum Flughafen ging – mit vielen neuen Eindrücken, Freundschaften und Erinnerungen im Gepäck. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch der Istanbuler im September. Der Austausch wird unterstützt von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke.
26. Juni 2026

Hitzefreiregelung ab Montag, 29.06.

In der kommenden Woche sollen die Außentemperaturen wieder in einen erträglichen Bereich zurückgehen. Dennoch möchten wir euch folgende Informationen zukommen lassen: Am Montag, den 29.06. endet der Unterricht um 13 Uhr, IFF-Kurse finden aber statt. Dies ist unabhängig von unserer schulinternen Regelung, da die Raumtemperaturen nach dem heißen Wochenende weiterhin extrem hoch sein werden.  Es wird so gut wie möglich gelüftet.  Ab Mittwoch kommender Woche gilt dann wieder unsere schulinterne Vereinbarung zum Hitzefrei. Beste Grüße und ein möglichst kühles Wochenende. Für die Schulleitung Steffi Bertram