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23. Oktober 2026

In der Falle

Gestern haben alle Schüler*innen des 6. Jahrgangs im Rahmen des Projektunterrichts zu "Neuen Medien" das Stück "In der Falle" besucht. Es ist ein interaktives Theaterstück, das über Gefahren in sozialen Medien aufklärt und für das Phänomen Cbergrooming sensibilisert. Die Schüler*innen haben also nicht nur das Schauspiel gesehen, sondern waren eingeladen auf der Bühne die Handlung zu verändern. So wurden gemeinsam Lösungen entwickelt, wenn es im Netz schwierig wird.  Die Veranstaltung hat unser Förderverein möglich gemacht. Vielen Dank!
23. Oktober 2026


Tag der offenen Tür im Hyatt Regency Köln

Ausbildung im Hyatt Regency Köln: Alles rund um Karrierewege, Ausbildungsberufe und Zukunftsperspektiven im Hotel. Am 07. Oktober 2026 verwandelte sich der Campusbereich des Hyatt Regency Köln in eine spannende Erlebniswelt für unsere Schüler*innen. Insgesamt 50 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, hautnah in die Welt der Hotellerie und Gastronomie einzutauchen und wertvolle Einblicke in die Praxis zu gewinnen. In diesem Jahr erwartete die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm an 10 verschiedenen Stationen. Hier wurde Staunen mit Schmecken verknüpft! Für die Kreativen gab es bei der Herstellung von alkoholfreien Cocktails und den gesunden Snacks wie Energy Balls genug Möglichkeiten zum Experimentieren. Die richtige Verwendung von Kräutern und Gewürzen mit deren Aromen und Duftnoten erweiterte ihren Einblick in die vielfältige Welt der Gastronomie. Sehr beeindruckend waren die Hausführungen- hier bekamen sie exklusive Einblicke von der Lobby bis in die sonst verschlossenen Bereiche hinter den Kulissen. Apropos hinter den Kulissen: Kopfkissen beziehen war eine sehr interaktive Station mit Erfolgsgarantie. Und bei der Serviceschulung wurde professionelles Auftreten und Knigge für den perfekten Gästekontakt geübt. Wir bedanken uns herzlich beim Team des Hyatt Regency Köln für die tolle Organisation und diesen lehrreichen, abwechslungsreichen Tag, der unseren Schüler*innen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird!
15. Oktober 2026

LAUT & BUNT für Inklusion, Vielfalt & Bildung an der GEHW

Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte und Unterstützer*innen der Gesamtschule Holweide haben am Montag, den 21.09.2026, ein kraftvolles Zeichen gesetzt. Rund 2.500 Menschen folgten dem Aufruf der Elternpflegschaft und zogen gemeinsam, laut und bunt, vom Bahnhof Deutz über die Deutzer Brücke bis zum Heumarkt. Ihr Anliegen war unüberhörbar: Schluss mit Kürzungen, die Inklusion und Bildung gefährden! Denn an der Gesamtschule Holweide wird seit Jahrzehnten erfolgreich gemeinsames Lernen von Schüler*innen mit und ohne Behinderungen gelebt. Doch dieses Engagement wird durch geplante, drohende und bereits umgesetzte Kürzungen zunehmend ausgebremst: 2 Therapiestellen sind seit zwei Jahren unbesetzt und werden nicht wiederbesetzt. 5 Stellen im Bundesfreiwilligendienst wurden kurzfristig gestrichen. Die Schüler*innenbibliothek steht vor dem Aus, weil auch hier eine Stelle eingespart wurde. Für schwerer behinderte Kinder im inklusiven Schulalltag ist das Problem des Schulwegs noch immer nicht gelöst. Das ist keine abstrakte Sparmaßnahme. Das betrifft Menschen. Jeden Tag. Mit kreativen Schildern machten die Demonstrierenden deutlich, was die Kürzungen für ihren Schulalltag bedeuten. Ein Trecker mit Anhänger fuhr mit der unmissverständlichen Forderung durch Köln: „Inklusion ernst nehmen und erhalten!“ Angeführt wurde die Demonstration von der Schüler*innenvertretung mit dem großen Banner: „Inklusion = Menschenrecht“. Und diese Botschaft war nicht zu überhören: Sprechchöre und eine Sambagruppe sorgten dafür, dass der Protest durch die Straßen hallte. Auf dem Heumarkt kamen vor allem die Schüler*innen selbst zu Wort. Sie berichteten aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen, was die bereits erfolgten und geplanten Kürzungen konkret für ihren Alltag und für ihre Mitschüler*innen bedeuten. Ihre Botschaft war eindeutig: Eine inklusive Schule muss für ALLE da sein. Dafür braucht es aber mehr als schöne Worte. Es braucht Personal, Therapieangebote, Bildungs- und Fördermöglichkeiten, Rückzugs- und Ruheräume – und verlässliche Unterstützung für Schüler*innen mit Binderungen. Seit 40 Jahren steht die Gesamtschule Holweide für gemeinsames Lernen. Dieses Engagement verdient Unterstützung – keine Kürzungen. Die Elternschaft machte deshalb ebenfalls unmissverständlich klar: Von der Politik werden konkrete Maßnahmen erwartet, um inklusive Schulen zu stärken und dauerhaft abzusichern. Denn Inklusion ist kein Luxus. Inklusion ist ein Recht. Bildung ist ein Recht. Und beides darf nicht kaputtgespart werden. Wir bleiben laut. Wir bleiben bunt. Und wir bleiben dran.   Nachtrag 06.10.2026: Gespräch zwischen Amt für Schulentwicklung und Schule lässt auf keine Lösung der bestehenden Probleme hoffen. In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Vertreter*innen der Schulleitung der Gesamtschule Holweide und des Amtes für Schulentwicklung wurden die bestehenden Probleme ausführlich diskutiert. Deutlich wurde, dass es sich um keine gezielten, sprich politisch motiviert vorgenommen Kürzungen handelt, sondern um Maßnahmen im Rahmen der allgemeinen Haushaltskonsolidierung. Für die Schule bedeutet dies nichts Gutes. Sowohl die Stellen in der Bibliothek wie auch die Therapiestellen fielen so der sogenannten Kompensation zum Opfer. Das heißt, dass alle Bereiche der Verwaltung pauschal 3% Personalkosten einsparen müssen. Als Stellen des Bereichs der freiwilligen Leistungen der Kommune waren diese Stellen besonders bedroht und die Tatsache, dass dort gerade Personal wegging (in Rente, bzw. in einen anderen Arbeitsbereich) führt faktisch dazu, dass diese Bereiche an der Schule nicht aufrecht erhalten werden. In Bezug auf die Stellen des Bundesfreiwilligendienstes (an dieser Schule immerhin 5 Stellen) räumten die städtischen Vertreter*innen Kommunikationsprobleme ein, blieben aber in der Sache ebenso hart. An dieser Stelle werden Finanzmittel eingespart. Die Rückfrage auf welcher rechtlichen Grundlage diese Stellen im Gemeinsamen Lernen gestrichen werden, an Förderschulen jedoch nicht, soll von den städtischen Vertreter*innen noch nachträglich beantwortet werden. Elternvertreter*innen, Schüler*innen und Kolleg*innen der Schule zeigen sich angesichts dieser Tatsachen schockiert. Eine 3% Personaleinsparungsquote in der Verwaltung bedeutet hier an einer Schule faktisch das Aus für den Therapiebereich sowie für die Öffnung der Schulbibliothek. Zudem würden dem Eindruck nach noch immer Schulen im Gemeinsamen Lernen schlechter gestellt als Förderschulen, was einen massiven Verstoß gegen die UN Behindertenrechtskonvention 2009 sowie des kommunalen Inklusionsplans der Stadt Köln (2016) darstellt. Die Schulgemeinde berät weitere Maßnahmen. Pressekontakt Kerstin Lahr-Mertens karlamer@posteo.de
12. Oktober 2026

Balu & Du – Ein Jahr voller gemeinsamer Erlebnisse

Ein Jahr lang war unsere ehemalige Oberstufenschülerin Amelia als „Balu“ für ein Grundschulkind da. Im Rahmen des Projektkurses Balu & Du traf sie sich regelmäßig mit ihrem Mogli Mira, um gemeinsam Zeit zu verbringen, Neues zu entdecken und kleine Abenteuer zu erleben. Dabei entstand mit der Zeit eine besondere Verbindung. Aus gemeinsamen Unternehmungen und Gesprächen entwickelte sich Vertrauen und Mira gewann zunehmend an Selbstvertrauen. Auch Amelia konnte viele wertvolle Erfahrungen sammeln und nahm vor allem eines mit: die Bedeutung von Geduld, Verlässlichkeit und gemeinsamer Zeit. Die offizielle Patenschaft endet nach einem Jahr, die Verbindung zwischen den beiden aber nicht unbedingt. Mira und Amelia möchten auch weiterhin Zeit miteinander verbringen. Wie die beiden ihr gemeinsames Jahr erlebt haben, zeigen sie in diesem Videobeitrag:  Von Fremden zu Vertrauten: Wie ein Mentoringprogramm Leben verändert Hierzu gab es auch einen kurzen Insta-Beitrag: https://www.instagram.com/reel/Db0w87JDOwX/?stkn=b2ltOHk1dTcxcGRj&wa_logging_event=video_play_open
12. Oktober 2026

Netzwerkgründungstag der Zukunftsschulen

Volles Haus an der Gesamtschule Holweide: Am Montag, den 5. Oktober 2026, richtete unsere Schule bereits zum zweiten Mal in Folge den Netzwerkgründungstag der Zukunftsschulen NRW in Köln aus. Rund 150 Teilnehmende aus Schulen unterschiedlicher Schulformen kamen dabei zusammen.  Den inhaltlichen Auftakt bildete eine inspirierende Keynote von Micha Pallesche, Schulleiter der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe. Unter dem Titel „Transformationsprozesse in der Kultur der Digitalität – Wie Veränderung gelingen kann“ ging er der Frage nach, wie Schulen den tiefgreifenden Wandel unserer Zeit nicht nur bewältigen, sondern aktiv gestalten können.   Im Mittelpunkt der ganztägigen Tagung stand die Vorstellung der anwesenden Netzwerke. Knapp 20 verschiedene Zusammenschlüsse präsentierten ihre Themen und Vorhaben und warben um Mitwirkende. Das Prinzip der Zukunftsschulen ist dabei so einfach wie wirkungsvoll: Schulen schließen sich zu thematischen Netzwerken zusammen, um voneinander zu lernen und Schule und Unterricht gemeinsam und über die Grenzen von Schulformen hinweg weiterzuentwickeln.  Dass unsere Schule den Netzwerkgründungstag ausrichtete, war kein Zufall: Seit 2021 ist die Gesamtschule Holweide Teil des Zukunftsschulen-Netzwerks und bringt sich seit zwei Jahren als sogenannte Referenzschule mit einem eigenen Netzwerk ein. Es trägt den Titel „Projekt: Lernen – Lernräume gestalten“. Darin gehen wir gemeinsam mit fünf weiteren Gesamtschulen der Frage nach, welche Gelingensbedingungen es für offene Lernformate, wie das Projektlernen, gibt, wie dabei die Diagnose und Förderung von Basiskompetenzen sichergestellt werden kann und wie sich Lernräume passend dazu gestalten lassen. Abgerundet wurde der gelungene Tag durch das leckere Catering, um das sich die Schülerinnen und Schüler der Q2 kümmerten.   Einmal mehr war an diesem Tag unsere Schule damit ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Aufbruchs.   Wir danken allen, die diesen Tag möglich gemacht haben, allen voran den Koordinator*innen und Verantwortlichen des Zukunftsschulen-Netzwerks sowie unserer Q2. 
6. Oktober 2026

#GEHWinner: Holweide ist die schnellste Schule Kölns

Am 4. Oktober 2026 sind 35 Schüler*innen der Gesamtschule Holweide beim Köln Marathon gelaufen. In fünf Staffeln zu je sieben Läufer*innen teilten sie sich die 42,195 Kilometer vom Ottoplatz in Deutz bis zum Ziel am Dom. Jede*r übernahm dabei eine eigene Etappe zwischen vier und acht Kilometern mitten im großen Marathonfeld und vorbei an tausenden Zuschauer*innen. Vom fünften Jahrgang bis zur Q2 war jede Altersstufe dabei. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Von 194 Schulstaffeln aus Köln und dem Umland wurde unsere Oberstufenstaffel Holweide 1 Dritte. Oskar, Theo, Pepe, Juri, Paul, Jordi und Oras brauchten für die 42,195 Kilometer 2:58:03 Stunden und liefen damit im Schnitt 4:13 Minuten pro Kilometer. Die Gesamtschule Holweide ist in diesem Jahr die schnellste Schule Kölns. Die beiden Staffeln vor ihr kamen aus dem Umland und auf den zweiten Platz fehlten am Ende nur 20 Sekunden. Beiden Schulen gratulieren wir herzlich zu ihren starken Läufen. Unsere Läufer waren die einzigen Kölner Schüler auf dem Treppchen. Doch nicht nur die Oberstufe hat sich hervorragend geschlagen. Noah, Fabian, Emma, Karl, Fritz, Tim und Lea aus der 7.3.1 ließen als Siebtklässler*innen knapp die Hälfte aller Staffeln hinter sich und viele davon waren mit deutlich älteren Schüler*innen besetzt. Quer durch die Jahrgänge liefen für unsere Schule außerdem Aava, Anton, Antonio, Clarissa, Eray, Furkan, Hanno, Izzie, Joe, Julian E., Julian P., Julius, Juri, Kaspar, Lana, Lucas, Miracle, Noemi, Rani, Sabawoon und Yessin. Alle fünf Staffeln kamen bis zum Dom durch. Dazu gehörte weit mehr als das Laufen. Viele sind gemeinsam mit Bus und Bahn zu den Wechselzonen gefahren, haben dort aufeinander gewartet, das Startnummernband weitergegeben und sich gegenseitig angefeuert, bis am Dom alle wieder zusammenkamen. Dieser Zusammenhalt hat die Staffeln von der ersten Etappe bis zur letzten getragen. Getragen wurde der Tag aber auch von vielen helfenden Händen aus unserer Elternschaft: Frau Nebel, Herr Bernhardt, Frau Krieger, Herr und Frau Wichelmann, Frau Schmitz Westphal und Herr Hövel betreuten die Wechselzonen und sorgten dafür, dass jeder Wechsel klappte. Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön. Danken möchten wir auch der Kölner Schiffswerft Deutz: Sie hat einen kompletten Trikotsatz gesponsert und seit diesem Jahr besitzt die Schule damit eigene Lauftrikots. Die Sportfachschaft hat sich darüber schon im Vorfeld gefreut, am Marathontag erst recht und die Freude hält an, denn die Lauftrikots kommen in den nächsten Jahren wieder zum Einsatz. So bleibt am Ende vor allem eines: Alle, die mitgelaufen sind, können stolz auf sich sein. Für die jüngeren Schüler*innen unserer Schule sind sie jetzt ein Vorbild und die ersten planen schon ihre Staffeln für das nächste Jahr. Unter dem Motto #GEHWinner geht es weiter. Für das Organisationsteam Chamse Hamrouni
2. Oktober 2026

Europapolitik live erleben

Am 14.07.2026 hat mein Jahrgang Q1 – organisiert von der Europäischen Akademie NRW – einen Tagesausflug nach Brüssel gemacht. Um 6:30 Uhr ging es los und wir fuhren mit dem Bus nach Brüssel ins Europaviertel, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Die eine hat das »Parlamentarium«, das Besuche*innenrzentrum des Europäischen Parlaments, besucht und die andere das »Haus der europäischen Geschichte«. Im »Parlamentarium« bekamen wir einen Audioguide, mit dem wir das Museum erforscht haben. Dort lernten wir viel über das Europäische Parlament, über Abgeordnete, Politik, Geschichte und vieles mehr. Nach einer kleinen Pause gingen wir in ein anderes Gebäude, in dem wir einen Gesprächstermin mit Axel Voss, einem deutschen Politiker der EVP-Fraktion, hatten. Zu Beginn hat er uns erklärt, was das Parlament und die EU machen und was seine Aufgabenbereiche im System sind. Danach konnten wir Fragen stellen, woraufhin sich eine kontroverse Diskussion um Themen wie Wehrpflicht, Gaza-Krieg und die Stellung Europas in der Weltwirtschaft entwickelte. Im Anschluss durften wir die Stadt noch auf eigene Faust erkunden, bis wir gegen 19 Uhr wieder zurück zur Schule gefahren sind.  Alles in allem war es ein interessanter Tag, der gezeigt hat, wie wichtig es ist, sich für Europapolitik zu engagieren und gerade in Zeiten des Erstarkens rechter Parteien in ganz Europa für Werte wie Offenheit und Toleranz zu kämpfen. Kaira